|
1. Verarbeitungsfleisch Die Beschaffenheit und der mikrobiologische Status des
Fleisches und des Specks ist für die Herstellung einwandfreier
Rohwurst von ausschlaggebender Bedeutung. Das Fleisch muss eine ausreichende Säuerung aufweisen. pH-Werte: |
|
2. Speck Nur frischen kernigen, gut ausgekühlten Speck verwenden. Schwartenzug, blutunterlaufene Stellen sowie eventuell noch vorhandene Lymphknoten sind zu entfernen. |
|
1. Verarbeitungsfleisch In scheffelgrosse Würfel schneiden, locker verlegen und für die Verarbeitung im Scheffel = gut kühlen oder leicht anfrieren. |
|
2. Speck Zur Verarbeitung in Streifen oder Würfel schneiden, gut kühlen oder anfrieren (ca. -10°C). Nicht hart gefrieren! |
|
3. Naturdärme Gut entfettete, sauber entschleimte und ganz durchgesalzene
Därme verwenden, eventuell Darmbehandlungmittel einsetzen. |
|
4. Kunstdärme Bei Haut- und Kunstfaserdärmen sind die Behandlungsvorschriften der Lieferfirmen genau zu befolgen. |
|
5. Salz und Gewürze Feinkörniges und trockenes Salz verwenden. Je Kilo Fleisch und Speck allgemein = 27g Kochsalz, 1/4g Salpeter. Wird Nitritpökelsalz eingesetzt, muss der 20 g übersteigende Anteil durch Kochsalz ersetzt werden. |
|
1. Im Scheffel Kuhfleisch durch die 3- oder 5-mm-Scheibe lassen. Sämtliche
Zutaten miteinander mischen und scheffeln. Nochmals gut vermengen,
zu Ballen formen und einfüllen. Jede Erwärmung vermeiden;
das Brät darf erst am Schluss binden. - Oder: |
|
2. Im Blitz In der Regel mit 2 bis max. 4 Messern arbeiten. Das Kuhfleisch
einige Runden vorblitzen. Den Speck und das Schweinefleisch zugeben
und bis zur gewünschten Körnung blitzen. |
|
1. Lufttrocknen
|
||||||||||||
|
2. Räuchern Die Würste vorerst vollständig umröten lassen. Rauchtemperaturen 15 - 20 °C. Auf langsame, gleichmässige Rauchzufuhr achten. |